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...as being in a special mood...

 

A hundred days have made me older
Since the last time that I saw your pretty face
A thousand lies have made me colder
And I don't think I can look at this the same
But all the miles that separate
Disappear now when I'm dreaming of your face

I'm here without you baby
But you're still on my lonely mind
I think about you baby
And I dream about you all the time
I'm here without you baby
But you're still with me in my dreams
And tonight it's only you and me

The miles just keep rollin'
As the people leave their way to say hello
I've heard this life is overrated
But I hope that it gets better as we go

I'm here without you baby
But you're still on my lonely mind
I think about you baby
And I dream about you all the time
I'm here without you baby
But you're still with me in my dreams
And tonight girl its only you and me

Everything I know, and anywhere I go
It gets hard but it wont take away my love
And when the last one falls
When it's all said and done
It gets hard but it wont take away my love

I'm here without you baby
But you're still on my lonely mind
I think about you baby
And I dream about you all the time
I'm here without you baby
But you're still with me in my dreams
And tonight girl its only you and me

(Copyrights 3 Doors Down - Here without you)

When things just keep on to mix everything up.. it's good to feel, there are people feeling for me.. with me.. staying at my side, no matter how harsh my words may be.

Guess I wanna say thank you.. allthough I know, that you won't read it, cause you stopped readin' this blog.

And it's better that you stopped reading.
I don't wanna break you, don't wanna lose you.
You mean so much to me.
...
I feel for you.
No matter what.
Please don't ever leave.
...
you maybe know what I want to say, and you maybe know the words, I'll use:

I'm sorry... i'm so sorry... please... don't leave me alone... don't abandon me like everyone does... please... I'll be good... I promise... I'll.. be good... i'll do everything you want... but please... don't leave.


14.1.08 00:40


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The try of a definition---

Ich wurde letzte Nacht auf SG um Hilfe gefragt, was das Thema Borderline betrifft, jemand, der einen im sehr lieben Borderliner gern verstehen würde, gern verstehen würde, wie dieser Mensch denkt und ich habe versucht an Hand meines Denkens zu beschreiben, wie das so ist. Ich bin schon mehrfach daran egscheitert zu erklären,w as in meinem Kopf überhaupt los ist..aber im Mühen und Wollen diesem Menschen eine Antwort zu geben, da ist es mir ein klein wenig zumindest gelungen..wenn auch sehr abstruß. Das fiel mir aber erst auf, als ich das Posting fertig hatte und doch das gefühl hatte, es wäre noch nicht zufriedenstellend genug..aber mehr schaffe ich nicht.. es fehlt mir an Worten das auszudrücken, was es ausmacht, dennoch poste ich meine Worte hier, weil es das erste mal ist, dass ich es so eingehend behandelt habe. Man entschuldige die epische Länge des heutigen Eintrags.

Danke für die Offenheit. Ich will versuchen ein bißchen Licht ins Dunkel Borderline zu bringen, vielleicht hilft es dir ein bißchen besser zu verstehen, was vielleicht in deiner Exfreundin vor sich geht... oder auch gegangen ist. Was genau das Schlimmste an dieser Krankheit ist, das kann ich noch nicht ganz definieren, denn eigentlich ist es alles schlimm, da ich ja nun auch nur auf subjektive Sicht zurückgreifen kann und da es mit meiner subjektiven Sicht nicht ganz so gut bestellt ist, wird das ein wenig schwierig.

Ich denke, das Wichtigste ist, dann man sich bewußt macht, dass Borderline eine sehr ernst zu nehmende psychische Erkrankung ist, die schon genetisch begünstigt sein kann.

Dazu kommen dann noch auslösende und verstärkende Faktoren, wie Mißbrauch, Gewalt, emotionale Vernachlässigung in der Kindheit, oder aber (da bin ich eine der wenigen anderen Ausnahmen) Überbehütung.

Grundsätzlich läßt sich festhalten.. Borderliner sind oftmals hochgradig empathische Menschen, die mit einer fast unheimlichen Menge Feingefühl spüren können, was in anderen Menschen vor sich geht. Fairerweise werde ich dann jetzt mal aus der 'ich' Sicht schreiben, da es ja bei jedem anders ist. Es fällt mir schwer, zu definieren, wie die Krankheit sich wirklich auswirkt. Das Schlimme daran ist, dass das Feingefühl, was ich für andere habe, ich mir selbst nicht entgegen bringen kann.

Fangen wir mal bei 'a' an.

Wenn man mich kennenlernt, dann erlebt man meistens einen quirligen, aufgedrehten Menschen, der ständig gute Laune und Unmengen an Optimismus und Unterstützung zu verschenken hat, jemanden, der gerne hilft und der sich aufopfern würde, um helfen zu können,.. oder man lernt einen Menschen kennen, der von Depressionen und Ängsten zerfressen ist.

Mein Gefühl mir selbst gegenüber ist so, dass ich nie wirklich weiß, was ich fühle, was ich will, was gut für mich ist oder aber - und das ist das paradoxe - ich weiß sehr genau wer oder was mir NICHT gut tut, aber ich schaffe es nicht, dann eine Konsequenz zu ziehen, um das zu unterbinden.

Ich habe eine höllische Beziehung hinter mir, die vier Jahre andauerte und schon damals, als ich mit meinem Freund zusammenkam wußte ich: ich liebe ihn nicht wirklich.. und trotzdem kam ich mit ihm zusammen, wußte schon, als ich ja sagte, das wird eine Katastrophe, und dennoch habe ich mich kopfüber hineingestürzt und mich gefragt, warum zum Teufel ich das tue.

Ich hatte keine Antwort damals, heute weiß ich, dass das so kommen mußte, weil es typisch für Borderline ist, dass man sich das antut, was einem nicht gut tut.. das eine mal im vollem Bewußtsein, das andere mal, ohne dass man selbst es realisiert.Ich wußte es würde schief gehen.. und trotzdem hab ichs getan.. und wußte nicht wieso. Ich fiel rasch in eine psychische Abhängigkeit und umgekehrt war es nicht anders. Die ganze Beziehung bestand aus nichts weiter als gegenseitigem Verletzen, aus extremen Höhen, extremen Tiefen aber es war nie normal. Entweder pechschwarz oder strahlend weiß... das gesunde normale Grau war nirgends. Und auch das ist irgendwo typisch. Auf der einen Seite hatte ich Angst ihn zu verlieren, allein zu enden (überhaupt besteht viel in meinem Kopf aus Ängsten, bestimmten, unbestimmten, völlig absurden), auf der anderen Seite habe ich es gehasst wie es war, gehasst, wie wir miteinander umgegangen sind, gehasst, dass kein Licht in Sicht war und ich wußte, dass Trennung das einzig richtige gewesen wäre, habe es aber zeitgleich nicht geschafft genau das zu tun. Es war die Hölle und trotzdem zog ich die Hölle dem Ungewissen und der Einsamkeit vor. Ich habe ihn auf eine ganz paradoxe weise wohl doch geliebt, auf der einen Seite fast vergöttert und gegenüber jeden bösen Zunge in Schutz genommen, auf der anderen Seite habe ich ihn dafür gehasst, zu was er mich genötigt und gezwungen hat, wie er mich behandelt hat. Ich weiß noch gut wie seine Augen gefunkelt haben, wenn er mich angebrüllt hat, wie er mir in meinem Zimmer vor die Füße spuckte, wie er mich zum Drogen nehmen genötigt hat und wie er scheinbar genau spürte, wie er mich dazu bekommt zu tun, was er will.. bei jedem Streit dachte ich... jeden Moment latzt er mir eine, ich hatte Angst und trotzdem denke ich, hab auch ich meinen Teil dazu beigetragen, dass es sich immer höher schaukelte und immer bedrohlicher wurde. Wenn du von deiner Ex schreibst kommt es mir gefühlsmäßig ein wenig so vor, als ob ich mich lese...ich habe mein soziales Umfeld völlig verloren, was aber auch mehr daran lag, dass ihm mein Umfeld nicht paßte und ich nicht stark genug war, ihm die Stirn zu bieten und vielleicht auch, weil ich innerlich dann immer der Meinung war.. er hat ja recht.. oder 'du hast es nicht besser verdient'. Ich vergöttere oder hasse, dazwischen gibt es sehr wenig und zugleich tue ich beides teilweise auch gemeinsam und kann doch nichts dagegen tun, dass ich so zwiegespalten empfinde und zeitgleich ertrage ich Zwiespälte an anderen Menschen nicht.

Entschuldige, wenn sich das alles hier konfus liest, aber Borderline ist verwirrend und sehr paradox und konfus, denn als Betroffener weiß man oft selbst nicht genau, was eigentlich los ist. Am 18.12.05 war die Trennung, die ich nur deshalb schaffte, weil zwei Bekannte mich regelrecht rausholten.Ich konnte nicht mehr, ging immer mehr kaputt und unter dem Vorwand eines Besuches haben sie mir letztlich angeboten.. steig ins Auto.. komm mit, du mußt da raus. Und ich danke bis heute welchen Mächten auch immer, dass ich dieses Angebot angenommen habe, denn sonst säße ich noch heute dort.

Mittlerweile ist es so, dass ich zerfressen bin von Sehnsüchten nach Nähe, nach einer Person, die ich liebe, glaube zu lieben (ich hatte 11 Jahre kein Bauchkribbeln), die mich ebenso liebt (aber eher hetero eingestellt ist und sich demnach nicht sicher) und doch habe ich eine immense Angst eben davor, wie es ist, wenn sie wider aller Erwartungen 'ja' sagt. Wie würde das werden? Ich bin so kaputt.

Ich selbst hasse mich wie die Pest, dafür, dass ich bin, wie ich nun mal bin. Auf der einen Seite denke ich, dass ich es nicht verdiene, dass ich kein liebenswerter Mensch bin und dass man mich nicht lieben kann. ich verabscheue mich so sehr, dass es mir unmöglich macht zu glauben, dass es Menschen geben könnte, die mich mit all meinen Fehlern trotzdem lieben könnten. Sagt mir jemand 'ich liebe dich' freue ich mich einerseits, auf der anderen Seite blutet mein Herz, weil ich es nicht glauben kann, aber mir doch so sehr ersehne, mit dem subjektiven 'Wissen'... dass es unmöglich ist mich zu lieben, weil ich ein so schlechter, so schwieriger und so komplizierter Mensch bin, der schon Hassattacken gegen sich bekommt, sobald er morgens nur in den Spiegel schaut..ich hasse es wie ich aussehe, wie ich bin...folglich ist da der Gedankengang, dass es auch sonst keiner fertig brächte, mich so wie ich bin zu lieben. Oder aber..dass man es vielleicht glaubt, letztlich aber dann doch irgendwann eines besseren belehrt wird.. oder aber, weil irgendwas an mir diese Person wohl blendet und ihr vorgaukeln würde mich zu lieben (wofür ich mich dann gleich noch ein bißchen mehr hasse). Ich weiß es liest sich absolut irrwitzig, aber zu 99% geht genau das in meinem Kopf vor.

Die Beziehung war typisch, absolut typisch..anfangs glaubte er ich wäre nymphoman, aber nach ein paar Monaten wollte ich gar nicht mehr, von jetzt auf gleich.. ich weiß nicht einmal warum das so ist, aber auch das ist typisch..erst nicht genug bekommen und dann von jetzt auf gleich alles blocken.

Mittlerweile oder zur Zeit meide ich Beziehungen, ich bin so wund in der Seele, dass ich mir zwar eine Beziehung und Liebe wünsche (auch derzeit seit 11 Jahren einmal wieder wirklich verliebt bin... zumindest 'glaube' ich das.. denn Bauchkribbeln habe ich seit meinem 15. Lebensjahr nicht mehr empfunden) , aber auch genau weiß, dass ich nicht dazu in der Lage wäre eine gesunde Beziehung zu führen und dass es sowohl für mich als auch für den Menschen, der mir was bedeutet, besser ist, wenn wir eben keine Beziehung führen. Auch wenn wir das von unserem nächsten Zusammentreffen abhängig machen wollen. Ob da nun mehr ist oder nicht.

Ich ertrage dank einiger Vorfälle keine körperliche Nähe mehr, ein in den Arm nehmen fühlt sich so schön an, dass ich heulen könnte, zugleich tut es so weh, dass es mich innerlich zerreißt. Teilweise ist mir schon Hand geben unangenehm... oder eine Umarmung meiner eigenen Mutter.

Alles was über küssen hinausgeht, das geht gar nicht mehr, auch wenn ich selbst zu 98% des Tages an nichts als an Sex denke, sobald mich wer anfasst will ich, aber kann nicht.

Mit mir selbst habe ich da keine Probleme. Aber sobald es darum geht, das mit jemandem zu teilen... ist Endstation.

Auf der anderen Seite habe ich Phasen, in denen könnte neben mir ein Mensch tot umfallen, es wäre mir scheißegal. ich habe einen geballten Hass auf die Menschheit und doch gibt es welche darunter, die ich dennoch mag, liebe oder für mich idealisiere.

Dieses 'scheißegal' kann man auch fühlen, das ist dann, wenn ich dasitze und 'nichts' empfinde. Das ist fast furchtbarer als die manisch depressiven Phasen, das Gefühl, dass alles egal und alles sinnlos ist, dass sich nie etwas ändern wird, dass es halt so ist und dass ich 'bin' und es halt nicht ändern kann. Ich bin Adoptivkind. Meine heutige Ansicht dazu ist: ich wünschte inbrünstig, meine leibliche Mutter hätte mich abgetrieben. Selbstmord schaffe ich nicht, was wohl auch gut so ist immerhin will ich mein Leben in den Griff bekommen und irgendwann... irgendwann mal glücklich werden, die Hoffnung habe ich doch noch, wenn sie auch nur winzig klein in meinem Kopf ist. Abhalten tut mich vom Suizid dann der Gedanke, dass es Menschen gibt, denen an mir was liegt, die ich nicht im Stich lassen kann und will, meine Katzen.. die mich brauchen und die für mich sowas wie eine kleine Therapieform sind.. ich bekommen Nähe und Zuneigung, bin nicht allein und zugleich werde ich zu nichts genötigt. Es ist wirklich nur eine Nähe die sich nie ändern wird, und die mir deshalb gut tut. Ich habe Verantwortung für sie.. ich darf sie also ebenfalls nicht im Stich lassen. Und trotzdem ist ständig die Sehnsucht da, abends einzuschlafen und einfach nicht mehr aufzuwachen, ohne, dass ich etwas begünstigendes dazu getan hätte. Ich war nicht umsonst in einer Klinik in stationärer Behandlung, ich gehe nicht umsonst zur Therapie und ich hoffe, dass ich es irgendwann schaffen kann, mich selbst zumindest zu achten, wenn das mit dem lieben schon nicht hinhauen sollte.

Selbstverletzung spielt auch eine große Rolle bei Borderlinern.. und damit ist nicht nur Ritzen gemeint, es gibt so viele Formen der Selbstverletzung.. fängt bei Kaufrausch und Freßsucht an, geht mit rasen beim Autofahren weiter, führt über extreme Beziehungen hin zu so viel anderem.. und alles ist doch Selbstverletzung, die man ausprägen kann.

ich kann dir keine Patentlösung geben, ich kann dir auch nicht sagen, wie du mit ihr am besten umgehen kannst.. außer:

Sei gefühlvoll.. ehrlich und begründend.

Ich bin Erkrankte, ich verstehe sie zu Teilen.. ich wüßte vielleicht auch mit ihr umgehen.. aber es würde sich alles schwer an Eigensicht spiegeln.

Wer nicht so empfindet, wie ein Borderliner, der wird einen Borderliner nie ganz verstehen, darum sind wir so gelitten bei den meisten Therapeuten.. wir sind unbewußt oder manche auch bewußt hoch manipulativ, destruktiv und paradox. Für uns wie für andere.

Wenn du dich ins Thema Borderline ein wenig einlesen möchtest, dann empfehle ich dir mal zwei Bücher, die auch Schilderungen von Betroffenen beinhalten aber zugleich auch denen, die mit Borderlinern Umgang haben Tipps geben, wie man das am besten anstellt. Auf jeden Fall aber hilft es verstehen.

Buch1:

"Ich hasse dich, verlass mich nicht" heißt das eine.. ich weiß nicht mehr von wem.

Buch2:

"Leben auf der Grenze

Erfahrungen mit Borderline"

von Andreas Knuf (Hg.)

das zweite kostet irgendwas zwischen 13 und 15 Euro

Ich hoffe so konfus und lang ich nun geschrieben habe... ein Einblick in meinen Kopf und mein Denken, meine Eigenerfahrungen hilft dir auch ein bißchen weiter.. vielleicht siehst du ja hie und da Parallelen, was Reaktionen und Empfindungen betrifft, wenn sie mit dir mal darüber gesprochen hat.. oder vielleicht erklären sich an Hand dessen was ich geschrieben habe, ja ein paar Reaktionen von deiner 'Antje'.

Entschuldige fürs Zuspammen deiner Nachrichtenbox

Gruß,

Ano

15.1.08 09:54





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