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Der erste Eintrag

...du solltest vielleicht auch Blog schreiben, hat mir jemand geraten, und das war nicht das erste Mal, dass mir das jemand geraten hat. Jetzt sitze ich doch tatsächlich da, und fange an Blog zu schreiben und bin mir nicht sicher, ob ich das durchhalten werde. Eines meiner Probleme. Ich schaffe es nicht manche Dinge durchzuziehen, die ich mir vornehme.. weil es mir oftmals einfach so sinnlos erscheint nach einer Weile, oder ich breche Dinge ab ohne zu wissen watum, selbst wenn es mir viel gegeben hat. Dieses Blog soll für mich sowas sein, wie ein Tagebuch nur ohne den Zwang täglich reinzuschreiben. Ein ort, wo ich einfach mit meinen Problemen aufräumen kann, über sie schreiben oder sie auch verarbeiten kann...oder auch um sie schlicht festzuhalten. Nicht nur die Probleme, generell auch alles andere, was mich bewegt und was mir irgendwo wichtig erscheint.

Vielleicht sollte ich mal ein bißchen über mich erzählen, damit verständlicher wird, warum dieses Blog so wichtig für mich sein wird in Zukunft (so ich es durchgezogen bekomme).

Ich bin jetzt seit kurzem 26 Jahre alt, gebürtige Berlinerin und habe für meinen geschmack in diesen 26 Jahren mehr erlebt als ich gerne erlebt hätte. Ich hatte schon als Kind oft das Gefühl anders zu sein als andere. Ich war eins dieser stillen, unscheinbaren Kinder, eines dieser Kinder die man auf Klassenfotos sieht und wo sich die Mitkameraden nach der Schulzeit fragen, wenn sie das Bild sehen... wer war denn eigentlich die? War die wirklich in unserer Klasse? An die kann ich mich nicht erinnern. Ich war beliebtes Mobbingopfer, war viel allein und habe allein gespielt.. war nicht zu Geburtstagen eingeladen. Damals hat sich niemand was dabei gedacht. ich hatte viele Erwachsene im Freundeskreis, komme aus einer 'gesunden' familie.. obwohl so gesund war sie im nachhinein nicht. Meine Eltern ahben alles für mich getan, die böse Welt absolut versucht fern von mir zu halten und alles Böse abzuwenden. Ein wenig zu sehr. Damit hat alles angefangen. Wie ich nun weiß haben sie mir so unbewußt die Möglichkeit genommen wichtige Erfahrungen zu machen, ich fand mich in der Welt nicht zurecht, wußte mit vielem nicht umgehen und mit anderen Gleichaltrigen kam ich nicht zurecht. Einzelkind, adoptiert..behütet und verwöhnt. Die erwachsenen frteunde meiner Eltern waren meine Freunde und schon früher hieß es immer, ich wäre wie eine kleine Erwachsene vom Wesen..etwas was andere Kinder nicht mögen. Von Schuljahr zu Schuljahr wurde es immer schlimmer, ich wurde sogar einmal zurpckgestuft weil es hieß ich sei im Sozialverhalten noch nicht soweit wie andere Kinder, wenn auch die Noten eine Versetzung ohne weiteres möglich gemacht hätten, do wurde ich noch ein Jahr zurückgestuft aber an den Problemen mit Kindern hat es nichts geändert auch wenn ich zu den Ältesten der Klasse von da ab gehörte. Ich habe meinen Unmut an Möbeln, Gegenständen und ähnlichem ausgelassen oder mir mit einer Nähnadel 'tunnel' unter die oberste Hautschicht der Finger gebohrt.. ich war ein Kind, ich wußte nicht dass das ein zeichen für Probleme ist für mich war es spielen.

Auch an der Oberschule wurde es nicht besser, schlimmer noch, ich war nach außen hin zwar ein fröhlicher Mensch aber innerlich ging ich kaputt vor Einsamkeit. Ich wünschte mir Freunde, ich wollte auch eingeladen werden, ich woltle eine beste Freundin haben aber auch wenn ich anfangs immer erst rasch ajzeptuert wurde endete ich letztlich immer wieder allein und außerhalb der Gruppe als ungeliebter Außenseiter, den man nicht duldete und ich konnte es mir einfach nicht erklären woran es lag. Die Traurigkeit über die Einsamkeit, die ich als Kind schon oft empfunden habe, die wurde imemr stärker und mit ihr kamen die ersten Depressionen, ich wußte nicht was mit mir los ist, ich wünschte mir einfach nicht geboren worden zu sein, hatte von klein auf immer viel Streit mit meinen Eltern und maß mich mit ihnen während ich von den Kindern ausgegrenzt wurde, das ging bis hin zu körperlichen Übergriffen auf mich um mir zu zeigen wie wenig man mich schätzte doch in mir war auch zeitgleich der Stolz zu groß ihnen zu zeigen wie tief mich dieses verhalten traf, wie sehr ich es hasste und wie groß meine Angst und der Kummer war. Das war die Zeit wo ich aufhörte vor anderen zu weinen, weil ich es nicht mehr ertrug, ich wollte ihnen den Triumph nicht gönnen meine Schwäche zu sehen und wirkte immer, als ob ich vieles verkrafte oder wegstecke. Tuwe ich bis heute nicht. Wenn mich jemand treffen will, dann trifft er meist auch wenn es nicht so wirkt. Und jeder Treffer sitzt tief und schmerzt sehr.

Ich merke gerade, dass dieser Text viel zu lang wird, wenn ich so weiterschreibe. Kürze ich es ein wenig ab:

Auf Grunf meiner Vergangenheit, meiner Gene und meiner Erfahrungen hatte ich vor kurzem einen nervlichen Zusammenbruch, war stark suizidal gefährdet, bin es immer noch.. und war bis vor kurzem in einer psychosonatischen Klinik. Ich wußte nicht was mir fehlte aber nach Jahren..über zehn Jahren des Kämpfens gegen Depressionen, Angstzustände, Paranoias und manischdepressive Phasen sowie später hinzukommenden Berührungs, Nähe und Partnerschaftsängsten habe ich gemerkt ich schaffe es nicht mehr und habe mich einweisen lassen. Nach diesem Aufenthalt und Besuchen bei einem Psychiater und Therapeuten steht bei mir nun die Diagnose Borderline Persönlichkeitsstörung/ emotional instabile Persönlichkeitsstruktur. Ich wußte nicht, was mit mir los war, ich habe mich nicht verstanden, ich kannte und ich kenne mich nicht.. ich wußte nicht wer ich wirklich bin, was eigentlich von mir übrig ist unter all den Masken, die ich jeden Tag trage nur um zu vermeiden, dass jemand merkt, wie ich wirklich bin. Ich wollte, dass diese Depressionen aufhören, diese seelischen Schmerzen und die sclechte Laune die sich schon dadurch verschlechterte, einfach weil ich merkte, dass ich mies drauf war, und das nicht in den griff bekam. Ich habe es einfach nicht mehr ertragen nur noch traurig zu sein, so traurig, dass mir alles schmerzt, das Herz, der Kopf, der ganze Körper so dass ich teilweise wie gelähmt war, nur noch geschlafen habe oder nicht schlafen konnte vor Schmerzen, dieses gefühl innerlich zu zerbrechen, weil man einfach nciht weiß wieviel Kummer man noch ertragen kann...zwei beziehungen die zerbrochen sind und in einem reinen Horror geendet haben hinter mir, diese Angst jemanden zu berühren, diese Panik und das Mißtrauen anderen menschen gegenüber, das Gefühl mir selbst nich zu vertrauen, das Gefühl aller Welt zu mißtrauen und ein schlechter Mensch zu sein, mit dem Gefühl dabei auch noch unglaublich egoistisch zu sein weil ich... egal, ich kann meine ganzen Probleme nicht benennen wegen denen ich in die Klinik ging, es waren zu viele nd... ja.. letztlich bekamen all meine Symptome und Probleme wegen denen ich in die Klinik ging einen Namen.
Borderline.
Die Diagnose hat mich zu gleichen Teilen geschockt als auch erleichtert. Geschockt, weil ich dachte..es ist vorbei, jetz bist du völlig durch, du warst imemr anders als die anderen, du hast es geahnt, du bist krank...erleichtert..weil ich endlich einen Namen für das hatte, woran ich leide auch wenn es das nicht besser macht. Aber es hilft schon ungemein, wenn man sich an Hand dieser Diagnose und einigen Ratgebern und Therapeuten vieles erklären kann, was in der Vergangenheit vorgefallen ist, warum es passiert ist.. die Art wie es passiert ist.. und es hilft einem daran zu arbeiten, dass es weniger häufig passiert, weil man professionelle Hilfe bekommen kann.
Borderline ist eine Krankheit, die so komplex ist, dass ich mir nicht zutraue alles dazu aufzuschreiben, wer sich dafür interessiert möge sich einen Ratgeber durchlesen oder ein wenig googlen. Ich kann das Buch *Ich hasse dich, verlass mich nicht* sehr empfehlen.

Worum ich bitten möchte: respektiert bitte, dass ich in diesem Blog versuchen werde, mich mit mir selbst auseinanderzusetzen, meine Gedanken aufzuschreiben, egal wie sie auch sein mögen und bitte... spart euch gehässige oder herablassende Kommentare zu meinen Gedanken. Ich freue mich über Rückmeldungen, solange sie ernst gemeint sind..aber bitte versucht nicht mir sagen zu wollen, meine Probleme psychischer Natur wären einfach lösbar.
Borderline ist eine ernstzunehmende psychische Erkrankung deren Behandlung viel Kraft, Nerven, Zeit und gute Therapeuten bedarf. Ich habe einen genetischen emotionalen Defekt, der sich nicht 'mal eben rausreden' läßt, sondern es braucht professionelle Hilfe, die mir zeigt wie ich lernen kann mit dieser Krankheit zu leben, nach Möglichkeit glücklich zu werden auch wenn ich die Krankheit niemals ganz los werden können werde..aber man kann an sich arbeiten und damit leben lernen..es bedeutet fortwährende Arbeit und mir sagen zu wollen das ließe sich alles in wenigen Monaten ändern, das ist für mich ein gefühl des nicht ernst genommen werdens. Etwas, was für mich sehr schlimm ist.
Bitte gebt ein bißchen Acht darauf, was und wie ihr schreibt, denn was ich hier reinschreiben möchte ist für mich sehr schwer zu verarbeiten teilweise und nervlilch sehr belastend für mich.

Vielen Dank für euren Respekt und euer Verständnis.

Loveless @--;--

24.8.07 02:52


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